Naturheilpraxis

Dietmar Ehinger

 
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Meningitis-Gefahr in Bayern

Dieses Jahr wurden in Bayern bereits acht Fälle von Meningitis (Gehirnhautentzündung) registriert. 2002 waren es vierzehn Fälle und 2003 sieben. Also, noch kein Grund zur Panik. Jedoch scheinen die Erreger dieses Jahr eine besondere Beziehung zu Jugendlichen zu haben. Der letzte tragische Fall war ein 18-jähriges Mädchen aus Gilching, das an einer besonders aggressiven Meningitisform, dem "Waterhouse-Friedrichsen-Syndrom", erkrankte und kurz darauf verstarb. Neben den gefürchteten Meningokokken gibt es eine Vielzahl von Erregern, die eine Meningitis hervorrufen können z.B. Pneumokokken, Herpes Viren, Pilze, Parasiten, Ebstein Bar Virus u.v.m.

Die Behandlung einer manifestierten Meningitis ist schwierig, weil die meisten Medikamente die Bluthirnschranke nicht passieren können. Die Früherkennung kann somit Leben retten!

Häufig findet die Ansteckung durch Tröpfcheninfektion über Nase, Rachen und Ohren statt. Aber auch Zecken gehören zu den Auslösern (FSME, Borelliose). Die meisten Meningitiden haben einen zyklischen Verlauf, d.h. der Erreger tritt z.B. in den Rachenraum ein und vermehrt sich in den Lymphknoten (Inkubationsstadium). Im anschließenden Prodromalstadium werden die Erreger im ganzen Körper verteilt (auch Generalisationsstadium genannt). Der Patient leidet dann unter ganz normalen Erkältungssymptomen wie Schnupfen, Halsweh, etwas Fieber, Kopfschmerzen etc. Erst jetzt, im darauffolgenden Organstadium, treten die Erregertypischen Symptome einer Meningitis auf.

Woran erkennt man eine Meningitis?

Leitsymptome: Übelkeit, Erbrechen, hohes Fieber, starke Kopfschmerzen. Licht-, Geräusch- und Geruchsempfindlichkeit und Nackensteife. Der Patient bohrt seinen Kopf nach hinten in das Kissen. Test: Der auf dem Rücken liegende Patient wird am Kopf angehoben. Dabei zieht er reflexartig die Knie in Richtung Bauch (positives Brudzinski-Phänomen). Begleitsymptome: Einblutung in die Bindehaut, Schleimhaut (Mund) und in die Haut (dunkelrote, nicht erhabene Flecken). Große motorische Unruhe. Da Säuglinge und Kleinkinder noch keine richtige Meningitis entwickeln können, sind die Symptome meist wenig ausgeprägt. Der kleine Patient ist oft nur trinkfaul, schläfrig, apathisch und schlecht gelaunt. Bei alten Menschen besteht die Gefahr, eine Meningitis als Schlaganfall oder einen fieberhaften Verwirrtheitszustand zu missdeuten.

Maßnahmen

Bei Verdacht auf Meningitis sollte der Patient so schnell wie möglich mit dem Krankenwagen (!) in die Klinik transportiert werden! Der Verdacht einer Meningitis (Enzephalitis) ist sofort beim Gesundheitsamt anzumelden. Erste Maßnahmen: Zimmer abdunkeln. Keine Geräusche. Kein Licht, keine Berührung, viel trinken.

 

 

 

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