Naturheilpraxis

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Nobelpreisträger betont wissenschaftliche Basis der Homöopathie

Spöttelei über die ,,fehlende wissenschaftliche Grundlage“ der Homöopathie zählt zum stets wiederkehrenden Ritus bei etablierten wissenschaftlichen Kongressen und naturwissenschaftlichen Disputen. Das Hauptargument der Skeptiker lautet bekanntlich, in einer hohen homöopathischen Potenz kann ja kein einziges wirksames Molekül mehr vorhanden sein. Es wird immer wieder das Argument angebracht, bei manchen Potenzen könne nur ein einziges Molekül im ganzen Ozean vorhanden sein, und wie ausgerechnet das in das verordnete Fläschchen hineinkomme.

Der Vorwurf fehlender Wissenschaftlichkeit stellt immer wieder alle Behandlungserfolge der Praxis in ein fragwürdiges Licht. Die klassische Dosis-Wirkung-Beziehung kann das Potenz- Phänomen bekanntlich nicht erklären. Also ist Homöopathie wissenschaftlich gesehen Quacksalberei? Geradezu als kleine Sensation muss daher gelten, dass einer der berühmtesten Virologen und Grundlagenforscher der Welt, der französische Nobelpreisträger von 2008, Luc Montagnier, im Juli 2012 auf einer renommierten internationalen Konferenz (The Australian, 5. Juli 2012) Grundvorstellungen der Homöopathie zum Nachweis von Virusinfektionen propagierte.

Montagnier ist Mitentdecker der Hl-Virus-Genese von AIDS und ist als ,,soIider" Wissenschaftler unumstritten. Nunmehr schockte er seine Kollegen in ihren traditionellen Vorstellungen. Er erklärte, dass in bestimmten Lösungen von Mikroorganismen (pathogene Bakterien und Viren) deren DNS in der Lage sei, ,,niederfrequente Radiowellen auszusenden". Diese Wellen führen, so der Nobelpreisträger, dazu, dass sich die umgebenden Wassermoleküle in Nanostrukturen ordnen und ebenfalls Radiowellen aussenden können. Das überraschendste Phänomen: diese Eigenschaften behielt das Wasser auch dann bei, wenn die Lösung massiv verdünnt wurde - auch bei einer Verdünnung, bei der kein einziges DNS-Molekül mehr enthalten sein konnte.

Das Wasser behielt die ,,Erinnerung" an die DNS- Substanzen bel. Dem Wissenschaftler ging es bei seinen Konzepten nicht um die ,,Ehrenrettung" der Homöopathie. Montagnier erforscht dieses Prinzip, um neue Methoden für eine Früherkennung und Differenzierung von Krankheiten zu entwickeln. Die molekulare Erinnerung an Kontaktsubstanzen könnte frühere Viruskontakte und andere abgelaufene krankhafte Prozesse nachweisen. Es wäre ein völlig neuer Weg zur subtilen Diagnostik - und würde nebenbei erklären, dass und wie Hochpotenzen in der Homöopathie wirken.

Damit greift Montagnier eine der Grundlagen der Homöopathie auf, nachdem der Organismus mit Potenzen von Giftstoffen oder Pathogenen geheilt werden kann, auch wenn keine Substanz mehr nachweisbar ist. Cristal Sumner von der britischen homöopathischen Gesellschaft resümiert, dass Montagniers Arbeit der Homöopathie ein ,,echtes wissenschaftliches Ethos" gäbe.

 

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