Naturheilpraxis

Dietmar Ehinger

 
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Die Anamnese

In der Klassischen Homöopathie wird das homöopathische Mittel auf Grund der Summe aller Symptome und Befindlichkeiten des Patienten verschrieben. Symptome, welche in der Schulmedizin meistens so gut wie keine Beachtung finden, können in der Homöopathie das Schlüsselsymptom zum passenden Mittel sein.

Sowohl seine momentane Stimmung als auch seine Vorlieben und Abneigungen sind wichtig, um das richtige Mittel zu finden. In der Erstanamnese frag der Homöopath u.a. nach Ängsten, Träumen und viele anderen Gemütssymptome. Er will etwas über die Kindheit wissen und über die Krankheiten der Eltern und der Großeltern. Kurzum - je umfassender das Bild um so spezifischer kann er verschreiben.

Auch Hobbys und die Berufswahl können wichtige Hinweise auf das richtige homöopathische Mittel geben. Warum ist das so? Meistens verwirklichen sich Menschen entweder in ihrem Beruf oder in ihren Hobbys. Hier können sie sich entfalten. Hier erleben sie unter Umständen wichtige Teile ihres Wesens und können dies auch konfliktfreier beschreiben, als wenn sie von ihren Hauptbeschwerden (z. B. den lästigen Ischias oder der heftigen Triegeminusneuralgie) berichten.

So kann diese Beschreibung in der Anamnese einen wichtigen Gegenpol zu seiner Hauptbeschwerde bilden und damit die homöopathische Mittelwahl bestätigen.

Die Frage nach den Modalitäten (Verbesserung und Verschlechterung) in der Anamnese

Oft muss sich der Patient erst daran gewöhnen, dass er immer wieder gefragt wird, wann sich seine Beschwerden verbessern oder verschlimmern.

Die Frage nach dem Auslöser

In der klassischen Homöopathie spielt auch der Auslöser der Beschwerden eine nicht selten entscheidende Rolle für die Mittelwahl. Wann ist die Beschwerde das erste Mal aufgetreten? Was war in dieser Zeit? Gab es ein besonderes Ereignis, dass die Beschwerden möglicherweise ausgelöst hat oder gab es eine Krankheit vor der aktuellen Beschwerde, die schulmedizinisch behandelt worden ist? Häufig werden Krankheiten durch allopathische Mittel unterdrückt und kommen an einer anderen Stelle wieder zum Vorschein.

Jedes homöopathische Mittel hat in seinem Mittelbild spezielle Beschwerden und ganz bestimmte auslösende Situationen oder Umstände. So bekommt beispielsweise ein Belladonna-Kind Beschwerden nach dem Haare schneiden oder ein Bryonia-Kind bekommt Beschwerden, nachdem es sich geärgert hat und diesen Ärger nicht ausdrücken konnte.

 

 

 

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